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Info Weissensee

See in Kärnten

Seedaten: 
Westlich von Spittal a. d. Drau gelegen ist der Weissensee der höchstgelegene Badesee Österreichs auf ca. 930m Seehöhe. Das Ost- und Westufer des Weissensees ist nicht durch eine Uferstraße verbunden. Die Fläche beträgt 6,5 km2 , Länge 11,5 km, Breite 0,9 km, die maximale Tiefe beträgt 99 m, die Sichtweiten sind im Frühling und Sommer bis zu 10 m, im Herbst und Winter bis 20 m, Temperaturen betragen im Sommer an der Oberfläche bis 240, unterhalb Sprungschicht empfindlich kälter.


Die Anreise:
Zurm Westufer geht's von Wien über A2 bis zum Autobahnknoten – Anoldstein dann über B111 nach Hermangor dann über B87 zum Westufer. Zum Ostufer über Südautobahn Richtung Villach – dann über A10 bis Ausfahrt Parternion / Feistritz weiter auf L33 nach Mösel zum Ostufer.


Tauchbasen:
Im Osten "rechts" am See liegt die Tauchschule Dive-World im Strandbad Stockenboi.
Im Westen "links" des Sees liegt im Strandbad Knaller die Tauchschule Easy Dive, eine Dependance der gleichnamigen Tauchschule vom Klopeinersee.


Tauchinfos:
Es gibt eine Beschränkung diese bezieht sich auf das Tauchverbot bei den Schiffsanlegestellen (50 m im Umkreis).
Eine Tauchgenehmigung ist nicht erforderlich. Nachtauchen ist erlaubt. Steilwände sind nur vom Boot aus zu erreichen.
Die beste Tauchzeit ist von Juni bis Oktober, als schönster Tauchmonat gilt der September - zu dieser Zeit steht die Fauna am Höhepunkt und das Wasser ist noch warm. Durch versunkene Baumstämme hat der Weissensee nicht nur eine interessante Unterwasserlandschaft, der See ist auch sehr fischreich - es begegnen einem fast überall Hechte, riesige Karpfen, Schwärme von Barschen, Reinanken und Seeforellen.


Y
achtdiver Weissensee:
Weissensee – Tauchplätze:
Erker / Grillplatz / Große Steilwand / Hausriff links / Hausriff rechts / Kleine Steilwand / Laka Wand / Mikado / Techendorf / Tinas Bucht

Beschreibung der Tauchplätze
Erker:
Interessant bis etwa 15 m, schräg abfallend, dann steiler, umgestürzte Bäume, große Karpfen. Nur mit dem Boot oder Bus der Tauchschule Easy Dive erreichbar, mit Sondergenehmigung, kleine Landzunge in bewaldeter Umgebung, idyllisch und ruhig, flaches Schotterufer. Im Flachwasserbereich findet man hier einige umgestürzte Bäume, die teilweise stark mit Fadenalgen und Kleingetier bewachsen sind. Dazwischen schwimmen große Karpfen und einige Hechte. Direkt beim Einstieg sieht man fast immer Gruppen von großen Aiteln, und Jungfische halten sich gerne im Schilfbereich auf. Dieser Tauchplatz reizt vor allem durch die Unterwasserstimmungen und interessante Fischbegegnungen. 

Grillplatz:
Tiefe 10 m, flach abfallend, umgestürtzte Bäume, Zille. Nur mit dem Boot zu erreichen, schattiger Ankerplatz, flach sandig. Vom Ankerplatz taucht man links weg bis auf 8 - 9 m Tiefe und schwimmt hier über zahlreiche Baumstämme und Äste. Zurück geht es in geringerer Tiefe teilweise über sandige Flächen und Unterwasserwiesen zurück zum Einstieg.


Große Steilwand:

Tiefe 50 m, zunächst flach abfallend, dann Steilwand, wunderschöne Steilwand mit Überhang, viele große Fische. Nur mit dem Boot zu erreichen, kleine Kiesbucht neben Felswand.
Dieser Platz zählt zu den schönsten Plätzen des Weissensees. Sofort nach dem Abtauchen erwarten uns unter zahlreichen Baumstämmen große Karpfen, Hechte und Barsche. Auf 8 – 10 m Tiefe beginnt die große Wand, die senkrecht bis auf 30 m hinunter reicht. Nach einem weiteren Überhang fällt die Wand weiter auf 50 m ab. Achtung: mit Pressluft nur bis 30 m (Bergsee und kalt)! 
Auf ca. 20 m Tiefe erreicht man einen Vorhang aus Fadenalgen. Bitte nicht hinein oder dahinter tauchen, da durch die Luftblasen die Algen ausgerissen werden.
An der Kante der Steilwand entlang taucht man zurück und sollte bei den Baumstämmen am Einstieg noch ein wenig verweilen und die vielen Fische beobachten. Vielleicht zeigt sich auch der Wels mit 1,80 Meter Länge.


Hausriff Links bei der Basis Dive World:
Parkplatz vor dem Strandbad, im Strandbad gibt es eine große Liegewiese mit Bänken Tiefe 15 m flach abfallend, Plattform auf 6 m, Besonderheit ist die Pferdekutsch.
Direkt von Steg vor der Basis liegt auf 6 m eine Übungsplattform. Von hier taucht man ca. 15 min. nach links über versunkene Baumstämme, bis man die Pferdekutsche auf 8m Tiefe erreicht. Diese Kutsche wurde zwar erst 2005 versenkt, ist aber dennoch schon recht baufällig, da der Zahn der Zeit bereits davor kräftig an ihr genagt hat. Deshalb bitte nur fotografieren und nicht hineinsetzen. Nach weiteren 5 min. kreuzt man ein schwarze Wasserleitung. Dahinter liegt eine ausgedehnte Unterwasserwiese, in der sich riesigen Jungbarschschwärmen aufhalten. Mit etwas Glück kann man hier auch große Hechte (bis 1,5 m) auf der Jagd antreffen. Auch der Rückweg kann im pflanzen- und fischreichen Flachwasserbereich sehr abwechslungsreich werden (Schleien, Karpfen).


Hausriff Rechts:
Direkt von Steg vor der Basis liegt auf 6 m eine Übungsplattform. Taucht man hier nach rechts weg, trifft man nach ca. 10 bis 15 min. auf eine Fischerzille in 16 m Tiefe, die meistens von Barschen "bewacht" wird. Danach taucht man am besten in den 12 m Bereich auf, um die Madonnastatue, die bei der Eröffnungsfeier der Tauchschule geweiht und danach versenkt wurde, zu bestaunen. 
Als Rückweg empfiehlt sich der 5 bis 10 m Bereich, wo man mit etwas Glück kapitale Hechte und Karpfen begegnet.


Kleine Steilwand:
Tiefe 20 m, breiter Flachwasser-bereich, dann die Steilwand, Besonderheiten schöne Steilwand, kleine Höhle. Ist nur mit dem Boot zu erreichen.
Hier geht der Felsabbruch bis auf ca. 20 m und verläuft sich danach im Sand. Wunderschöne Felsformationen ziehen sich unter Wasser fort und bei den normalerweise guten Sichtweiten sieht man auch aus 15 Metern Tiefe den blauen Himmel und die Bäume am Ufer. Bei Auftauchen in seichteres Gebiet sollte man Ausschau nach Hechten und Karpfen halten, die an diesen Platz fast garantiert werden können.


Laka Wand:
Tiefe 20 m, Felswand, schönste Steilwand am Weissensee, viele Bäume und Hechte.
Nur mit dem Boot erreichbar, kann nur bei guter Witterung und Windstille angefahren werden Vom Einstieg aus geht man geradeaus bis auf ca. 15 m Tiefe und taucht weiter nach links im 15 - 20 m Bereich. Hier befinden sich mehrere große Felsformationen und große Baumstämme. Den Rückweg absolviert man am Besten im Flachwasserbereich, wo sich unter den zahlreichen Baumstämmen und Ästen kapitale Hechte verstecken. Kleine Felsen und Höhlen sind teilweise mit ausufernden Algenvorhängen bewachsen. Beim Ausstieg sollte man sich noch an den riesigen Fischschwärmen erfreuen, die sich im Unterholz tummeln.

Mikado:
Tiefe 20 m, schräg abfallend, unzählige Baumstämme („Riesen-Mikado“). Ist nur mit dem Boot zu erreichen, kleine Bucht mit Schilf.    Wir verdanken diesen wunderschönen Tauchplätzen mehreren Murenabgängen, die vor zig Jahren unzählige Baumstämme mit in die Tiefe gerissen haben. Diese Baumstämme liegen nun wie das Mikado-Spiel eines Riesen im Flachbereich bis 20 m. Zwischen den Bäumen tummeln sich Hechte, Karpfen und Barsche.


T
echendorf ist die Easy Dive und Yachtdiver:
Strandbad Camping Knaller in Techendorf, bei Easy Dive, grosser Parkplatz auf der Strassenseite, Strandbad mit grosser Liegewiese, Büffet. Tiefe 8-9 m, sehr flach, eine Plattform auf 5 m, Pflanzenteppich und sehr viele Fische und Krebse.
Diese flache Bucht ist fast durchgehend mit dichten Armleuchteralgen bewachsen und bietet fast überall wegen der zahlreichen Fische einen interessanten Tauchgang. Am schönsten wird der Bewuchs linker Hand Richtung Brücke. Allerdings ist zu beachten, dass tagsüber im Bereich des Anlegestegs an der Brücke (50 m Umkreis) wegen der Schifffahrt ein absolutes Tauchverbot besteht. In der Nacht ist diese Zone jedoch wegen der großen Barsche und zahlreichen Hechte und Krebse das absolute Highlight.


Tinas Bucht:
Tiefe bis 20 m, schräg abfallend, Besonderheit Fischerzille „Tina“, riesige Hechte und Karpfen. Nur mit dem Boot zu erreichen, kleine stille Bucht. Man ankert in einer wunderschönen stillen Bucht. Sofort nach dem Abtauchen erreicht man zwei riesige Baumstämme, bei denen in den Sommermonaten häufig zwei kapitale Hechte anzutreffen sind. Außerhalb der Bucht liegt auf ca. 20 m Tiefe eine Fischerzille, darunter wieder unzählige Baumstämme. Auf dem Rückweg sollte man unbedingt auf 2 bis 5 m bleiben. Denn nur hier kann man den riesigen Karpfen begegnen, die diesen Tauchgang zu einen unvergesslichen werden lassen.